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Donnerstag, 30. Oktober 2014

Baukultur entdecken: Bauten des Fin-de-Siècle in Basel

Eckbau von 1904 (Architekt: Georg Stamm) an der Ecke Steinenring 60/Bachlettenstrasse (Foto: Rose Marie Schulz-Rehberg)

Einfamilien-Reihenhäuser von 1896–99 an der Pilgerstrasse 13–19 von Rudolf Linder und Adolf Visscher van Gaasbeek (Foto: Rose Marie Schulz-Rehberg)

Stadtvilla von 1901 (Architekt: Adolf Visscher van Gaasbeek) an der Ecke Pilgerstrasse 45/Nonnenweg (Foto: Rose Marie Schulz-Rehberg)

Der Heimatschutz Basel hat in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Heimatschutz ein weiteres Faltblatt in der Reihe „Baukultur entdecken“ publiziert. Es trägt den Titel "Basel, Paulusquartier und Quartier am Ring, Bauten des Fin de Siècle". Das Faltblatt beschreibt 18 Bauten der besten Architekten der Stadt in den beiden Quartieren, erstellt zwischen 1896 und 1909. Mit der Publikation soll die unterschätze Architektur aus dieser Zeit vermehrt ins Rampenlicht gerückt werden.

Basel hat viele originelle und wunderschöne Bauten aus der Zeit um 1900. Diese gehen auf den durch die Industrialisierung im 19. Jahrhundert ausgelösten massiven Zustrom von Menschen nach Basel zurück, der einen unglaublichen Bauboom bewirkt hatte. Unter anderen entstanden damals das Paulusquartier für den gehobenen Mittelstand und das danebenliegende Quartier am Ring mit Mietshäusern und Handwerksbetrieben. Viele dieser Gebäude, sogar ganze Strassenzüge aus dieser Zeit, sind erfreulicherweise noch erhalten. Mit einem Faltblatt über diese sogenannte Fin-de-Siècle-Architektur will der Heimatschutz Basel einige Bau-Perlen aus dieser Zeit in den beiden Quartieren Interessierten näher bringen.

Das Faltblatt mit dem Titel „Basel, Paulusquartier und Quartier am Ring, Bauten des Fin den Siècle“ erscheint in der Reihe „Baukultur entdecken“ des Schweizer Heimatschutzes. Es gibt einen kurzen zeithistorischen Überblick und stellt achtzehn Bauten der wichtigsten Architekten der Stadt in den beiden Quartieren vor. Die Auswahl umfasst neben Mehrfamilien- und Einfamilienhäusern auch die Pauluskirche, eine Droschkenanstalt sowie eine Stadtvilla. Jedes der achtzehn zwischen 1896 und 1908 errichteten Objekte wird mit Erstellungsdatum, seinen wesentlichen Charakteristika, dem massgeblichen Architekturbüro und mit Hinweisen auf die Bauherren sowie auf stilistische Querbezüge vorgestellt.

Das Konzept für das Faltblatt wurde vom Geschäftsführer des Basler Heimatschutzes, Paul Dilitz, und von der Kunsthistorikerin Dr. Rose Marie Schulz-Rehberg entwickelt, die auch für den Text und die Fotos verantwortlich zeichnet. Finanziert wurde das attraktive Faltblatt von der Ulrich und Klara Huber-Reber-Stiftung, der Singenbergstiftung, dem Swisslosfonds Basel-Stadt und dem Schweizer Heimatschutz.
 

> Baukultur entdecken "Basel, Paulusquartier und Quartier am Ring, Bauten des Fin de Siècle" kann hier bestellt werden
 

Für weitere Auskünfte und Fragen:
Paul Dilitz, Geschäftsführer Heimatschutz Basel: Tel. 061 283 04 60, basel(at)heimatschutz.ch
Dr. Rose Marie Schulz-Rehberg: Tel. 061 301 56 18
 

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